Daraufhin beginnt eine lebhafte Jagd durch den Käfig, wobei das Männchen immer wieder versucht, das Weibchen zu decken. Dieses wehrt das Männchen jedoch zunächst ab (Bedrängnislaut) und flüchtet vor ihm. Schließlich möchte es erst erobert werden, bevor es IHN an sich heran läßt. Bei dem ganzen Geturtel unterhalten sich beide Tiere lebhaft miteinander und benutzen hierbei den Kontakt- und Verständigungslaut in vielfältigen Klangfarben und Variationen.
Solange das Weibchen noch nicht endgültig zur Paarung bereit ist, wird es das Männchen abwehren, indem es sich blitzschnell umdreht, sich auf die Hinterbeine richtet und ihm mit den Zähnen droht (vgl. "Wut und Zorn").
Das Männchen fühlt sich dann schonmal beleidigt und jammert wehwütig (wehmut1.wav) (vgl. mit Kontaktlaut). Das Tuten in wehmut2.wav gleicht beinahe einem Nebelhorn. :-))
Sowohl Hier als auch hier quietscht mein ältestes Chinchilla "Kuddel" ganz lieb in den höchsten Tönen, weil er doch sooooooo gerne zu seiner Frau möchte, aber nicht zu ihr darf. Er ist schon ganz verzweifelt. Grund: sie hat zur Zeit zwei kleine Babys und braucht eine Ruhepause. Deshalb sitzt sie in einem separaten Käfig.
Die Laute des Männchens danach
Nach einer erfolgreichen Paarung gibt das Männchen für einige Minuten seltsam
hohe und quietschende Laute von sich. Dabei ist es noch ganz aufgeregt und hört
sich an, als wäre es heiser oder als hätte es einen Schluckauf. Anschließend sitzt das
Pärchen dicht aneinander gekuschelt auf dem Sitzbrett und schläft.